Rück­mel­dun­gen

Rück­mel­dun­gen der Netzwerkpartner:innen

Die Initia­ti­ve wur­de in einem an der Johan­nes Kep­ler Uni­ver­si­tät Linz durch­ge­führ­ten For­schungs­pro­jekt ent­wi­ckelt und wird lau­fend eva­lu­iert und ver­bes­sert. Die unten ange­führ­ten Zita­te der Teilnehmer:innen stam­men aus Fra­ge­bö­gen und Inter­views.

Tutor:innen über die Aus­bil­dung

Vor allem die Pra­xis war nütz­lich. Weil da hat man sich so rich­tig sicher gefühlt, dass man das dann nicht nur theo­re­tisch alles durch­ge­dacht hat, son­dern auch getan hat. Weil dann ist man glau­be ich auch nicht mehr ner­vös vor dem Leh­ren und Ler­nen.

Die Ver­mitt­lungs­pla­nung hilft mir voll bei der Pla­nung der Stun­den, weil ich dann wirk­lich eine Struk­tur hin­ein­be­kom­me. Und nicht immer nach­den­ken muss ‘habe ich etwas ver­ges­sen” oder “den­ke ich eh an alles”

Und dass man anhand der Struk­tur, die wir ja vor­ge­ge­ben haben, dann ja auch weiß, dass man es rich­tig macht. … Du hast ein­fach alles, dass du dich dar­auf vor­be­rei­test, was machst du das nächs­te Mal. Du merkst, ok, das ist etwas Pro­fes­sio­nel­les und es macht Sinn. Das ist sehr posi­tiv gewe­sen.

Pädagog:innen über die Aus­bil­dung

Was mir noch so gut gefal­len hat, war, dass die Tuto­ren auch immer wie­der Feed­back [bekom­men haben], und dass der Kurs auch pra­xis­ori­en­tiert war. Dass man mit ihnen Feed­back­run­den gemacht hat, dass man ihnen zuge­schaut hat. Dass man sie da an der Hand genom­men hat, irgend­wie, und ihnen auch Tipps gege­ben hat. Das hat mir auch wahn­sin­nig gut gefal­len

Und das mit der Pra­xis und die Rück­mel­dun­gen und das Feed­back — das ist ein Wahn­sinn. Das war super. Das war so wert­schät­zend — wie ich da ein­mal dabei war — das war so super und so nor­mal, ohne Angst ohne irgend­was. Das hat wirk­lich super funk­tio­niert.

Lehrer:innen über die Ent­wick­lung der betreu­ten Kin­der

Die Schü­le­rin ver­such­te immer öfter, sich im Unter­richt ein­zu­brin­gen und zu Wort zu mel­den. Die anfäng­li­che Unsi­cher­heit in der Anwen­dung der deut­schen Spra­che wur­de gerin­ger. [Sie] zeig­te eine deut­li­che Ver­bes­se­rung ihres Selbst­be­wusst­seins. Mein Ein­druck war: sie trau­te sich, gestärkt durch die Maß­nah­men in der Lern­hil­fe, mehr zu. Für sie war es beson­ders wich­tig, in ihrer Rol­le als Ler­nen­de unter­stützt und gestärkt zu wer­den. [Sie] erzähl­te auch immer wie­der begeis­tert von ihrer Tuto­rin. Die durch die Lern­hil­fe ent­stan­de­ne Bezie­hung war für sie sehr wich­tig und prä­gend.

Er ist grund­sätz­lich ein sehr wiss­be­gie­ri­ges Kind, sei­ne Eltern kön­nen ihn aber kaum unter­stüt­zen. Durch die Unter­stüt­zung des Tutors hat er rie­si­ge Erfol­ge erzielt. Er spricht weni­ger hek­tisch, kann sich bes­ser ver­mit­teln und ver­wen­det kaum mehr Füll­wör­ter. Dadurch hat sich sein Selbst­ver­trau­en gebes­sert, eben­so sei­ne Arbeits­hal­tung und die Erfol­ge in den übri­gen Fächern.

Schul­lei­ter über die Ent­wick­lung der Kin­der

Ich bin immer noch der Mei­nung den Haupt­ef­fekt haben wir erzielt auf­grund der per­sön­li­chen Kon­tak­te zwi­schen Schü­lern und Tuto­ren, weil ein­fach die Schü­ler dadurch, dass sie die­se Situa­ti­on erlebt haben, dass da ande­re da sind, die sich um sie küm­mern und sich inten­siv mit ihnen und ihrem Ler­nen aus­ein­an­der­set­zen, ein­fach eine ganz ande­re Selbst­wahr­neh­mung bekom­men haben als Ler­nen­de.

Ich glau­be ein­fach, dass der Effekt ganz stark ist, was die psy­chi­sche Sta­bi­li­sie­rung der Schü­ler anbe­langt. Und da ist wahn­sin­nig viel wei­ter­ge­gan­gen und da sieht man auch wirk­lich ganz, ganz posi­ti­ve Ent­wick­lun­gen.

Und die Kin­der pro­fi­tie­ren ein­deu­tig. Das kennt man wirk­lich gut. Dass es denen wirk­lich bes­ser geht dadurch. Das kann man echt so sagen und das kann ich unter­schrei­ben.